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Digitalbrille

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Was sollte eine Digitalbrille können?

Seitdem Google sein Digitalbrillen-Projekt mit dem Arbeitsnamen “Google Glass” an die vorderste Front geschoben hat, ist dieses Thema aus der digitalen Welt nicht mehr wegzudenken. Die Digitalbrille scheint DER neue Megatrend zu sein. Auch andere Technologiegiganten haben das Potenzial der Digitalbrillen erkannt und forschen, tüfteln und entwickeln, dass es nur so kracht.

Was wollen wir hier für dieses Thema tun?
Wir möchten mit unserem kleinen Blog das Thema Digitalbrillen näher beleuchten und aktuelle Entwicklungen vorstellen und diskutieren. Gerne können sich Interessierte hier einloggen und auf unsere Themen antworten bzw. schreiben, zum Beispiel was eine Digitalbrille nach euren Vorstellungen können sollte und wie so eine Digitalbrille aussehen könnte.

Strategische Partnerschaft zwischen xCon Partners und Vuzix

Entwicklung von industriellen Applikationen für Datenbrillen im Fokus

Bremen, 18.02.2014 – xCon Partners GmbH, ein führender Beratungs- und Wearable-Computing-Lösungsanbieter, gibt heute den Abschluss einer strategischen Langzeit-Kooperation mit Vuzix Corporation (OTCQB: VUZI) bekannt, einem führenden Anbieter von Video- und Datenbrillen. xCon Partners entwickelt industrielle Applikationen für das M100, das aktuelle Aushängeschild der Vuzix Datenbrillenreihe und ist darüber hinaus offizieller Value Added Reseller (VAR) von Vuzix für den Europäischen Markt. xPick, eine innovative Kommissionierlösung von xCon Partners, wurde bereits erfolgreich auf der neuen Datenbrille implementiert und hat für großes industrieübergreifendes Interesse gesorgt.

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Nun auch Samsung

Samsung hat gestern angekündigt, mit einer eigenen Digitalbrille die kommende IFA zu bereichern. Das wurde ja auch langsam Zeit und geschieht eigentlich viel zu spät. Die Konkurrenz ist schon weit weit voraus geeilt, allen voran natürlich Google mit dem Projekt Google Glass. Aber besser spät als nie! Natürlich hält dieser neue Markt noch viele Möglichkeiten zur Positionierung bereit und man darf einfach nicht vergessen, dass die Digitalbrille noch in den Kinderschuhen steckt und auch bei Google noch nicht die nötige Reife erreicht hat.
Neben Smart-Phone-, Smart-Tablets und ach überhaupt allem Smart-irgendetwas liegen nun die sogenannten Smart Wearables voll im Trend. Dazu gehören auch Uhren, die eigentlich Minicomputer sind und in sehr naher Zukunft mit unglaublich viel Datenfunktionalität vollgestopft den Alltag erleichtern sollen. Die Digitalbrille kommuniziert mit der Uhr, die Uhr mit einem Satellit und der Satellit mit der Brille und oder dem Computer zu Hause. Wahrscheinlich wird auch noch eine Info an den Kühlschrank, die Heizung und den Hund geschickt, damit letzterer auch pünktlich mit den Hausschuhen und der Zeitung an der Tür steht. Ach Blödsinn, eine Zeitung braucht man ja heutzutage nicht mehr – hat die Digitalbrille schon erledigt.
Eine einfache Datenbrille ist so ein Gerät schon lange nicht mehr. Inzwischen werden Körperüberwachungstools getestet und die Freunde der Spionage werden definitiv auch auf ihre Kosten kommen. Ach was wird es da alles für schöne Möglichkeiten der Überwachung geben, aber das ist ein anderes Thema.
Die Samsung Digitalbrille soll über Bluetooth mit einem Smartphone verbunden werden und so als Informationslieferant dienen. Ob es dann auch eine Zwinker-Funktion geben wird, wie sie das neue Update von Google Glass beinhaltet, wurde noch nicht kommuniziert. Die Datenschützer fallen schon mal von einer Herzattacke zur nächsten, denn die Zwinker-Funktion, mit der via Augenzwinkern Fotos geschossen werden können, dürfte von ihnen sehr kritisch gesehen werden.

Googles Digitalbrille kommt erst 2014

Vielleicht war der Zeitplan doch etwas zu ambitioniert. Bisher war aus Google-Kreisen verkündet worden, dass die Digitalbrille Google Glass bereits Ende 2013 auf den Markt kommen würde. Da es aber sowohl auf der technischen als auch auf der rechtlichen Seite so einige Hürden zu überwinden gilt, hat Google Aufsichtsratschef Eric Schmidt nun etwas realistischer das 2. Quartal 2014 als Verkaufsstart angekündigt. Der Preis für Endkunden soll nach wie vor bei 1.500 US-Dollar liegen.


Die Benutzung der Digitalbrillen im öffentlichen Leben wird mit Sicherheit eine große Debatte heraufbeschwören. Die Digitalbrillen können  unter anderem Videos und Fotos aufnehmen, diese abspeichern und auf ein anderes Gerät übertragen bzw. direkt ins Netz stellen. Google-Chef Sergey Brin hat bereits letztes Jahr auf einer Entwicklermesse gezeigt, wie toll eine Live-Übertragung mit der Digitalbrille funktioniert. Die ganze Aktion war zwar noch etwas ruckelig, aber man konnte sich bereits gut vorstellen, was da noch alles möglich ist. Über den Umfang der Funktionen wird noch breit spekuliert, aber klar ist bereits jetzt, dass die Digitalbrille das Zeug dazu hat, Gadget No. 1 für viele Technikfans zu werden.

Sonys Patent für Digitalbrille mit zwei Displays

Am 21. März 2013 wurde beim US Patent & Trademark Office ein von Sony im November 2012 eingereichtes Patent unter dem Namen “Head-Mounted Display Apparatus” (dt.: am Kopf getragenes Anzeige Gerät) eingetragen.
Laut Patenteintragung handelt es sich um eine auf dem Kopf eines Betrachters getragene und mit einem Gestell verbundene Anzeigevorrichtung (ähnlich einer Leinwand), auf die Bilder durch seitlich befestigte Projektionsmodule projiziert werden können.  Während das Projekt Google Glass nur mit einem Micro-Display arbeiten soll, plant Sony mit zwei Displays und könnte somit dreidimensionale Bilder erzeugen.


Von einer interaktiven Bedienung über Sprachbefehle und Kopfgesten wie bei Google Glass ist hier allerdings noch nicht die Rede. Google hat also einen gewissen Vorsprung, wird aber definitiv nicht allein im Markt bleiben.

Sinn, Unsinn und Zukunft der Brille mit digitalem Durchblick

Es gibt ja bereits Brillen, auf/mit denen man Videos mit Kinofeeling schauen kann. Sony baut solche Videobrillen schon seit etlichen Jahren. Natürlich ist das Geschmackssache und der eine oder andere wird von sich geben, dass es ja  schöner sei, im richtigen Kino mit vielen anderen Popcornessern zu sitzen und einen ordentlichen Actionfilm auf einer Großbild-Leinwand zu sehen. Da ist wohl was dran. Aber kann sich noch jemand an die Werbung eines Kreditkartenanbieters erinnern, wo ein Pärchen in der Wüste sitzt und “Im singing in the rain” über so eine Videobrille schaut? Das hat eben auch was ganz spezielles oder? Nun gut, mit Videos schauen ist das Thema Digitalbrillen natürlich noch nicht abgearbeitet. Ich denke da geht noch einiges mehr.