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Digitalbrille

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Was sollte eine Digitalbrille können?

Seitdem Google sein Digitalbrillen-Projekt mit dem Arbeitsnamen „Google Glass“ an die Front geschoben hat, ist dieses Thema aus der digitalen Welt nicht mehr weg zu denken. Auch andere Technologiegiganten haben das Potenzial der Digitalbrillen erkannt und forschen, tüfteln und entwickeln, dass es nur so kracht. Die Digitalbrille scheint ein neuer Megatrend zu sein, auch wenn Googles Marktstart völlig daneben ging. Nach technischen und rechtlichen Schwierigkeiten sowie größeren Akzeptanzproblemen beim Endverbraucher, hat Google seine Digitalbrille nun für den Unternehmenseinsatz optimiert und den Verkaufsstart eingeläutet.

Was wollen wir hier für dieses Thema tun?
Wir möchten mit unserem kleinen Blog das Thema Digitalbrillen näher beleuchten und aktuelle Entwicklungen vorstellen und diskutieren. Gerne können sich Interessierte hier einloggen und auf unsere Themen antworten bzw. schreiben, zum Beispiel was eine Digitalbrille nach euren Vorstellungen können sollte und wie so eine Digitalbrille aussehen könnte.

Google Glass ist zurück! Neue Zielgruppe: Unternehmen!

Nachdem Google das einst extrem gehypte Digitalbrillenprojekt „Google Glass“ Anfang 2015 mangels öffentlicher Akzeptanz und etlicher technischer und rechtlicher Probleme einstellte, gibt es nun ein Erfolg versprechendes Comeback der Datenbrille. Google hat seit 2015 die Digitalbrille technisch überarbeitet und für den Einsatz in Unternehmen optimiert.


Der Verkaufsstart der Unternehmensversion „Glass Enterprise Edition“ wurde nun von Google angekündigt.

Foto von Googles Glass Enterprise Edition

Google Glass Enterprise Edition (Bild: Alphabet)

Strategische Partnerschaft zwischen xCon Partners und Vuzix

Entwicklung von industriellen Applikationen für Datenbrillen im Fokus

Bremen, 18.02.2014 – xCon Partners GmbH, ein führender Beratungs- und Wearable-Computing-Lösungsanbieter, gibt heute den Abschluss einer strategischen Langzeit-Kooperation mit Vuzix Corporation (OTCQB: VUZI) bekannt, einem führenden Anbieter von Video- und Datenbrillen. xCon Partners entwickelt industrielle Applikationen für das M100, das aktuelle Aushängeschild der Vuzix Datenbrillenreihe und ist darüber hinaus offizieller Value Added Reseller (VAR) von Vuzix für den Europäischen Markt. xPick, eine innovative Kommissionierlösung von xCon Partners, wurde bereits erfolgreich auf der neuen Datenbrille implementiert und hat für großes industrieübergreifendes Interesse gesorgt.


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Nun auch Samsung

Samsung hat gestern angekündigt, mit einer eigenen Digitalbrille die kommende IFA zu bereichern. Das wurde ja auch langsam Zeit und geschieht eigentlich viel zu spät. Die Konkurrenz ist schon weit weit voraus geeilt, allen voran natürlich Google mit dem Projekt Google Glass. Aber besser spät als nie! Natürlich hält dieser neue Markt noch viele Möglichkeiten zur Positionierung bereit und man darf einfach nicht vergessen, dass die Digitalbrille noch in den Kinderschuhen steckt und auch bei Google noch nicht die nötige Reife erreicht hat.
Neben Smart-Phone-, Smart-Tablets und ach überhaupt allem Smart-irgendetwas liegen nun die sogenannten Smart Wearables voll im Trend. Dazu gehören auch Uhren, die eigentlich Minicomputer sind und in sehr naher Zukunft mit unglaublich viel Datenfunktionalität vollgestopft den Alltag erleichtern sollen. Die Digitalbrille kommuniziert mit der Uhr, die Uhr mit einem Satellit und der Satellit mit der Brille und oder dem Computer zu Hause. Wahrscheinlich wird auch noch eine Info an den Kühlschrank, die Heizung und den Hund geschickt, damit letzterer auch pünktlich mit den Hausschuhen und der Zeitung an der Tür steht. Ach Blödsinn, eine Zeitung braucht man ja heutzutage nicht mehr – hat die Digitalbrille schon erledigt.
Eine einfache Datenbrille ist so ein Gerät schon lange nicht mehr. Inzwischen werden Körperüberwachungstools getestet und die Freunde der Spionage werden definitiv auch auf ihre Kosten kommen. Ach was wird es da alles für schöne Möglichkeiten der Überwachung geben, aber das ist ein anderes Thema.
Die Samsung Digitalbrille soll über Bluetooth mit einem Smartphone verbunden werden und so als Informationslieferant dienen. Ob es dann auch eine Zwinker-Funktion geben wird, wie sie das neue Update von Google Glass beinhaltet, wurde noch nicht kommuniziert. Die Datenschützer fallen schon mal von einer Herzattacke zur nächsten, denn die Zwinker-Funktion, mit der via Augenzwinkern Fotos geschossen werden können, dürfte von ihnen sehr kritisch gesehen werden.

Googles Digitalbrille kommt erst 2014

Vielleicht war der Zeitplan doch etwas zu ambitioniert. Bisher war aus Google-Kreisen verkündet worden, dass die Digitalbrille Google Glass bereits Ende 2013 auf den Markt kommen würde. Da es aber sowohl auf der technischen als auch auf der rechtlichen Seite so einige Hürden zu überwinden gilt, hat Google Aufsichtsratschef Eric Schmidt nun etwas realistischer das 2. Quartal 2014 als Verkaufsstart angekündigt. Der Preis für Endkunden soll nach wie vor bei 1.500 US-Dollar liegen.


Die Benutzung der Digitalbrillen im öffentlichen Leben wird mit Sicherheit eine große Debatte heraufbeschwören. Die Digitalbrillen können  unter anderem Videos und Fotos aufnehmen, diese abspeichern und auf ein anderes Gerät übertragen bzw. direkt ins Netz stellen. Google-Chef Sergey Brin hat bereits letztes Jahr auf einer Entwicklermesse gezeigt, wie toll eine Live-Übertragung mit der Digitalbrille funktioniert. Die ganze Aktion war zwar noch etwas ruckelig, aber man konnte sich bereits gut vorstellen, was da noch alles möglich ist. Über den Umfang der Funktionen wird noch breit spekuliert, aber klar ist bereits jetzt, dass die Digitalbrille das Zeug dazu hat, Gadget No. 1 für viele Technikfans zu werden.

Sonys Patent für Digitalbrille mit zwei Displays

Am 21. März 2013 wurde beim US Patent & Trademark Office ein von Sony im November 2012 eingereichtes Patent unter dem Namen „Head-Mounted Display Apparatus“ (dt.: am Kopf getragenes Anzeige Gerät) eingetragen.
Laut Patenteintragung handelt es sich um eine auf dem Kopf eines Betrachters getragene und mit einem Gestell verbundene Anzeigevorrichtung (ähnlich einer Leinwand), auf die Bilder durch seitlich befestigte Projektionsmodule projiziert werden können.  Während das Projekt Google Glass nur mit einem Micro-Display arbeiten soll, plant Sony mit zwei Displays und könnte somit dreidimensionale Bilder erzeugen.

Von einer interaktiven Bedienung über Sprachbefehle und Kopfgesten wie bei Google Glass ist hier allerdings noch nicht die Rede. Google hat also einen gewissen Vorsprung, wird aber definitiv nicht allein im Markt bleiben.